1. Münchner Club für Ausgleichs- und Gesundheitssport e.V. - Nordic Walking, Schwimmen, Fitness, Gymnastik und vieles mehr in München
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Bericht aus Werbespiegel vom Juni 2006

Spiel, Spaß und Bewegung nach dem Unterricht gibt es bei der Mittagsbetreuung des 1. Münchner Club für Ausgleichs- und Gesundheitssport e.V..
    
Sich regen, bringt Segen. Denn: "Die Kinder müssen in der Schule ständig still sitzen. Deshalb brauchen sie nach dem Unterricht erst mal Bewegung."  Bewegung und nochmals Bewegung ist das Motto von Petra Föhr. Die leitet die Mittagsbetreuung an der Droste-Hülshoff-Grundschule in Laim seit nunmehr 10 Jahren.

Der ehemaligen Sportlehrerin und zweiten Vorsitzenden des 1. Münchner Clubs für Ausgleichs- und Gesundheitssport e.V. ist körperliches aktiv sein der Kinder wichtig. Seit zehn Jahren sorgt die Mutter zweier Kinder im Alter von 15 und 17 Jahren für den Verein dafür, dass sechs bis zehn Jahre alte Kinder, die in die erste bis vierte Klasse gehen, nach dem Unterricht ein vorübergehendes Zuhause haben. Zurzeit sind das 65 Jungen und Mädchen. Die essen gemeinsam zu Mittag, machen Hausaufgaben, spielen, basteln oder sporteln. Unterstützt wird Petra Föhr bei ihrer Arbeit von 10 weiteren Betreuerinnen (+ 1 männlicher), unter ihnen mehrere Übungsleiter, die bestens mit Sportgeräten vertraut sind. Petra Föhr: "Wir wollen Bewegung, kein still sitzen".

Große Nachfrage

Die Mittagsbetreuung des Clubs ist heute gefragter denn je. Zum neuen Schuljahr, haben wir 27 Erstklässler aufgenommen. Eine Herausforderung für die 11 Betreuer!! 16 Kinder fragen noch nach einem Platz in der Mittagsbetreuung nach.

Ab dem neuen Schuljahr findet die verlängerte Mittagsbetreuung bis 15:30 statt. Vom Kultusministerium vorgeschrieben ist nun ein feste Hausaufgabenzeit. Pünktlich um 14:30 erscheint ein Hausaufgabenbetreuungs-Lehrer und nimmt die bereits wartenden Kinder in ein Klassenzimmer mit. Hier sorgt er für Ruhe, beantwortet die Fragen der Kinder und hilft in so manchen Situationen weiter. 

Mit zwölf Kindern hatte das Angebot des Vereins einst begonnen. Die ehrenamtlich engagierte Sportlehrerin weiß, wie dringend Eltern auf solche Möglichkeiten angewiesen sind. Jahr für Jahr sei die Anzahl der Eltern, die einen Betreuungsplatz suchten, gestiegen. Um den Eltern entgegen zu kommen, sei das Angebot auch von 14 Uhr auf 15.30 Uhr ausgeweitet worden. Föhr: "Eine Mutter hat hier gestanden und geweint." Manche Mütter würden regelrecht um einen Platz für ihr Kind betteln, weil sie anders ihren Arbeitsplatz verlören und in Hartz IV abfielen. Es habe bei einigen sogar schon zur Debatte gestanden, wegen der Notsituation die Kinder zu den Großeltern ins Ausland zu schicken.

Räumliche Grenzen

Den meisten Eltern konnte indes geholfen werden. Durch geschicktes Umschichten und durch einen straffen Organisationsplan sei es oft gelungen, die Eltern nicht zu enttäuschen. Doch sie sagt gleichzeitig, sie seien jetzt an räumliche Grenzen gestoßen. "Wir platzen aus allen Nähten." Neben dem 30 Quadratmeter großen Betreuungsraum gebe es nur noch einen kleinen Hausaufgabenraum und zwei Mehrzweckräume, die allerdings erst nach Schulende genutzt werden könnten, ebenso wie die Turnhalle. Und die werde erst nach der fünften oder sechsten Unterrichtsstunde frei.

Badevergnügen bei heissen Temperaturen

"Morgen bitte die Badesachen mitbringen!" "Petra", wie sie von den Kindern genannt wird, erinnert den Nachwuchs an die "Wasserspiele" am nächsten Nachmittag. Bei tropischen Temperaturen löst die angekündigte kühle Erfrischung auf der Wasserrutsche und durch Plantschen mit Wasser lautes "Halloo!" aus.
Das Essen, das von einer Großküche geliefert wird, komme bei den Kindern im Großen und Ganzen gut an. Luci, acht Jahre alt, hat es geschmeckt. "Es gab Erbsensuppe und Pfannkuchen." Da genüge ein Blick in den "Schweineeimer": "Heute ist nichts drin." Die Kinder fühlten sich wohl in der Obhut des Vereins, meint Petra Föhr. "Viele sind so gern da, die muss man um 15.30 Uhr richtig rausschmeißen.

Günstiger Einfluss von Kinderturnen

Bis zum Alter von zehn Jahren empfiehlt die ehemalige Sportlehrerin das Kinderturnen. Das sei in diesem Alter vielseitiger und kindgerechter als  beispielsweise Judo oder Karate. Gleichzeitig habe es einen günstigen Einfluss darauf, dass sich die Grobmotorik entwickle. Petra Föhr sieht auf einen Blick, ob es Kindern an altersgemäßer Koordination fehlt. Dann setzt sie sich dafür ein, dass die Eltern mit dem Kind einen Orthopäden aufsuchen oder eine Sportart wählen, die Defizite ausgleicht.

Manfred Kuscha, der Rektor der Grundschule, steht voll hinter dem Mittags-Angebot für die Schüler durch den 1. Münchner Club für Ausgleichs- und Gesundheitssport e.V. Kuscha: "Das ist eine wichtige und gute Sache."

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